Was das Tool untersucht
Der Prüfer macht sichtbar, in welchen geografischen Regionen, Produktgruppen oder Lieferkettenabschnitten erhöhte Risiken bestehen können.
Zudem betrachtet er die internen Prozesse, mit denen Risiken identifiziert, bewertet und dokumentiert werden.
Warum das Thema an Bedeutung gewinnt
Regulatorische Initiativen wie die EU Forced Labour Regulation oder vergleichbare internationale Regelwerke verbinden Menschenrechtsthemen zunehmend mit Importbeschränkungen und Marktzugang.
Unternehmen müssen immer häufiger nachweisen können, dass sie Risiken erkannt und angemessen behandelt haben.
Für wen der Prüfer gedacht ist
Das Instrument richtet sich insbesondere an Compliance-Abteilungen, Einkaufsorganisationen, ESG-Verantwortliche, Rechtsabteilungen sowie Geschäftsführungen, die ihre Lieferketten systematisch bewerten möchten.
Welche Bereiche typischerweise betrachtet werden
- Risikoidentifikation entlang der Lieferkette
- Dokumentations- und Nachweisfähigkeit
- Lieferantenmanagement und Eskalationsprozesse
- Interne Verantwortlichkeiten
- Reaktionsfähigkeit bei kritischen Vorfällen
- Audit-, Schulungs- und Kontrollmechanismen
Wie Sie mit dem Ergebnis arbeiten können
Das Ergebnis dient als Orientierung, um Schwachstellen sichtbar zu machen, Prioritäten zu setzen und die eigene Organisation gezielt auf regulatorische Anforderungen vorzubereiten.
Besonders hilfreich ist das Resultat als Diskussionsgrundlage zwischen Einkauf, Compliance, ESG-Verantwortlichen und Management.